20 Gründe, warum ein Kindergartenkind Turnen sollte!

1. Trennung. Vorschulkinder lernen, ihre Eltern oder Betreuer vor der Sporthalle zu verabschieden, während sie in den Bewegungsunterricht gehen. Der Lernprozess sich zu trennen, beginnt, bevor ein Kind zur Schule geht. Die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen, ist ein wichtiger Teil der Vorschulerziehung.

2. Anweisungen befolgen. KiB lehrt Kinder, mehrstufigen Anweisungen zu folgen. Durch einen Hindernisparcours zu gehen und sich zu erinnern, was an jeder Station zu tun ist, ist weit mehr als ein Turntraining.

3. Befolgen der Sicherheitsregeln. Die Kinder lernen Regeln kennen, mit Hilfe derer sie sich sicher fühlen können. Sie lernen sich an Regeln zu halten und auf die eigene Sicherheit Wert zu legen.

4. Geduld. Keiner mag es zu warten, besonders 3-, 4- und 5-Jährige nicht! Das Üben für kurze Zeit in der Schlange zu stehen und abzuwarten bis man an der Reihe ist, ist eine Möglichkeit im Kinderturnen Geduld zu üben.

5. Zusammenarbeiten. Sowohl bei Partnerübungen als auch beim gemeinsamen Tragen einer Turnmatte lernen die Kinder, dass es oftmals einfacher geht, wenn sie gemeinsam an etwas arbeiten.

6. Verantwortung beim Aufräumen. Benutzte Materialien, wie z.B. eine Teppichfliese nach Benutzung wieder zurück auf einen Stapel zu räumen, ist eine Verhaltensweise, die Kinder bei KiB vermittelt bekommen. Viele Eltern werden dankbar dafür sein, dass die Kinder dieses gelernt haben, wenn beim nächsten Mal die Legos nach dem Spielen im ganzen Haus verteilt sind.

7. Konfliktlösung. Es ist für Kinder oft nicht einfach, wenn sie nicht Erste sind, nicht den Reifen in ihrer Lieblingsfarbe bekommen oder in der Schlange nicht neben ihrem besten Freund stehen können. KiB lehrt diese Lektionen und hilft Kindern, geeignete Wege zur Lösung ihrer Konflikte zu finden.

8. Mit Erwachsenen und Gleichaltrigen angemessen umgehen. Respektvoll mit andern zu sprechen ist eine wichtige Fähigkeit, die Kinder bereits im Vorschulalter erlernen können. KiB lehrt Kindern, den Lehrer mit Respekt zu behandeln und soziale Erfahrungen mit Gleichaltrigen zu sammeln.

9. Ausdauer, ... bei der Sache bleiben. Turner müssen stetig üben, um bestimmte Bewegungen zu erlernen. KiB lehrt Kinder, bei einer Aktivität zu bleiben bis sie abgeschlossen ist.

10. Disziplin. Hörverstehen, Respekt vor Regeln und Geduld führen zu Disziplin. Wenn ein Kind die Grundlagen der Disziplin erlernt hat, ist Selbstdisziplin der nächste Schritt: Die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren.

11. Koordination. Turnen ist die Basis vieler Sportarten. Die Bausteine für sportliche Aktivitäten werden beim Turnen gelegt.

12. Um Hilfe bitten. Junge Turner/innen lernen, wie sie von ihrem Trainer und ihren Gruppenkameraden um Hilfe bitten können.

13. Umgang mit Eifersucht. Unweigerlich wird ein anderes Kind eine Fertigkeit schneller erlernen, ein Rennen schneller laufen oder ausgewählt werden, eine Aufgabe zu demonstrieren. Dieses wird anderen Kindern nicht gefallen. KiB gibt Kindern eine Gelegenheit, mit diesen unschönen Gefühlen fertig zu werden und sie angemessen auszudrücken.

14. Eigenständigkeit. Turnen betont die Wichtigkeit, die Anweisungen zu befolgen, auch wenn der Trainer nicht hinsieht. KiB Kinder fangen an, diese wichtige Fähigkeit im Unterricht zu entwickeln.

15. Belastbarkeit. Ein Vierjähriger, der beim Versuch, ein Rad zu schlagen, umfällt und wieder aufsteht, lernt Widerstandskraft, die Fähigkeit, sich schnell von Schwierigkeiten zu erholen.

16. Durchhaltevermögen. Wenn die Kinder lernen eine schwierige Aufgabe immer wieder zu wiederholen, um ein Ziel zu erreichen, spricht man von Durchhaltevermögen. Wenn der Sprung über den Kasten nicht auf Anhieb klappt, muss man es wieder versuchen und darf nicht gleich aufgeben. Diese Erfahrung gemacht zu haben, kommt den Kindern in der Schule zugute, wenn sie im Unterricht etwas nicht sofort verstehen.

17. Wert der Anstrengung. Turnen ist kein einfacher Sport. Wenn Kinder jedoch üben, werden sie Fortschritte sehen. Sie werden die Beziehung zwischen Anstrengung und Erfolg verstehen.

18. Ehrgeiz. Hohe Ziele zu setzen und daran zu glauben, dass man sie erreichen kann, wird als Ehrgeiz bezeichnet. Ältere Kinder zu beobachten, wie sie durch die Turnhalle fliegen, erweckt den Ehrgeiz, dieses auch einmal zu erreichen, wenn man hart daran arbeitet.

19. Mut. Um neue Aufgaben zu meistern, muss man mutig sein und gelegentlich seine Komfortzone verlassen. Mutig und tapfer ist man nicht nur, wenn man sich seinen Ängsten stellt, es ist ebenfalls tapfer, sich Aufgaben zu stellen, die einem neu sind, schwierig erscheinen und auf die man keine Lust hat. Beispielsweise sind Hausaufgaben oft mit wenig Spaß verbunden. Aber auch diese Aufgaben werden sich Vorschulkinder in naher Zukunft stellen müssen.

20. Selbstvertrauen. Ist es ein Wunder, dass ein Kind, das all diese Eigenschaften entwickelt, auch Selbstvertrauen entwickelt? Selbstvertrauen ist, einfach gesagt, der Glaube an sich selbst. Wenn Kinder in der Lage sind selbstständig zu lernen, die Regeln und Anweisungen zu befolgen, mit Gleichaltrigen auskommen, verstehen sie, dass auch gelegentliches Scheitern in Ordnung ist, weil sie ehrgeizig sind. Dadurch werden sie selbstbewusst.